- Spontaneität zahlt sich aus: Manchmal ist es die erzwungene Planänderung, die zum schönsten Abenteuer führt. Die Route wurde zu einer ganz besonderen Entdeckungstour.
- Der Westerwald ist mehr als nur hügelig: Er ist ein Mosaik aus dichten Wäldern, sanften Tälern und kleinen, charmanten Orten, die zum Entdecken einladen.
- Technik, die begeistert: Trotz des Bahn-Chaos hat mich Komoot zuverlässig durch unbekanntes Terrain geführt und jeden Kilometer präzise aufgezeichnet.
- Eisenbahngeschichte zum Anfassen: Das RSE Museum Asbach und die Relikte der Hanftalbahn sind eindrucksvolle Zeugnisse der industriellen Entwicklung der Region. Es ist faszinierend zu sehen, wie diese Bahnlinie einst eine Lebensader für die Region war, ähnlich der Bröltalbahn, in deren Tal ich ja erst vor Kurzem unterwegs war. Die Parallelen zwischen diesen historischen Schienenwegen sind für einen Eisenbahnfreund wie mich immer wieder aufs Neue spannend!
- Namen, die Geschichten erzählen: Die Etymologie des Namens “Hanftal” ist ein schönes Beispiel dafür, wie geografische Bezeichnungen auf die landwirtschaftliche Vergangenheit einer Region verweisen.
„Was wir wussten, bevor wir vergaßen“
Ein Gespräch bei Tee, Moos und einem melancholischen Dachs
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Es war ein später Nachmittag im Altmond des August. Die Sonne hing träge im Geäst, als hätte sie selbst genug vom Glühen. In der Mulde unter der alten Linde brannte eine kleine Laterne mit trübem Licht. Captain Faulmann hatte sich auf ein Kissen drapiert, das fast so alt war wie der Bäar selbst. Meister Mummrich, Wächter des verborgenen Wissens, saß wie stets im Schatten – halb verborgen, halb bereit.
Der Tee dampfte. Ein Stück Tannennadelkuchen lag unangerührt auf einem Teller.
Captain Faulmann (nach einem langen Schluck, mit Blick in die Krone):
„Sag, Mummrich… wie kommt es, dass wir uns von einem Punkt entfernt haben, an dem alle sagten ‘Das war doch abzusehen!’, hin zu einer Zeit, in der der Modus lautet: ‘Wer konnte denn damit rechnen…?’ Ist das nicht seltsam?“
Meister Mummrich (zupft sich den Kragen zurecht):
„Vielleicht, weil wir uns zu sehr darauf verlassen haben, dass das Wissen schon da bleiben wird, wo wir es zuletzt abgelegt haben. Wie eine Laterne, die man aufhängt und nie mehr überprüft. Und dann – wenn es dunkel wird – wundert man sich, dass kein Licht mehr brennt.“
Ein Rascheln im Farn unterbrach die Stille. Ein Dachs trat in die Lichtung. Breit gebaut, leicht schief im Schritt, mit einem Kopfhörer auf nur einem Ohr und einem melancholischen Blick, den er hinter einem Apfelbalg verbarg.
Dachs (nach einem Schnaufen):
„Heiß wird’s morgen wieder. 39 Grad. Hätte ja keiner ahnen können, wa? Ach, und… Ihr erinnert euch doch an die Lama-Familie von der Weide hinterm Waldstück?“
Faulmann und Mummrich blickten auf. Der Dachs setzte sich nicht – er blieb stehen, als wisse er selbst nicht, ob er bleiben oder weiterziehen wollte.
Dachs (leise):
„Die sind weg. Mussten gehen. Nicht genug Wasser für alle, hab ich gehört. Die Pumpe kaputt, keiner kam – und irgendwann war Schluss. Wurden weggefahren. Jetzt steht das Gras kniehoch. Die Tränke umgekippt. Alles vergammelt. Und alle tun so, als hätten sie nie da gewohnt.“
Meister Mummrich (flüstert):
„Vergessen ist bequemer als Bedauern.“
Captain Faulmann (nach einer langen Pause):
„Aber das Geräusch vom Gras unter den Hufen – das fehlt jetzt. Und die kleinen Lamas, die immer so neugierig waren… die wussten nicht, dass man sie vergessen wird.“
Der Dachs seufzte. Dann zog er weiter, nicht ohne sich kurz umzudrehen.
„Ich sag’s ja nur… Man hätte was machen können. Früher. Als noch was zu machen war. Hätte ja keiner ahnen können…“
Dann verschwand er.
Faulmann (schaut ihm nach, murmelt):
„Doch, Dachs. Doch. Wir wussten es. Wir alle.“
Mummrich (leise):
„Und wir sitzen hier mit Tee und Kuchen. Und die Zeit wird kommen, da werden wir alle sagen, dass keiner etwas wusste.“
Faulmann:
„Vielleicht wissen es alle. Aber keiner will es zuerst sagen.“
Mummrich (mit einem Hauch Bitterkeit):
„Wissen ohne Handeln ist wie ein Schirm im Keller – theoretisch hilfreich, praktisch verstaubt.“
Faulmann (leise, fast zu sich selbst):
„Wissen ist kein Besitz. Es ist ein Auftrag.“
Mummrich (nickt):
„Und manchmal ein Stachel. Aber besser ein Stachel im Gewissen als eine Leere im Kopf.“
Sie schwiegen. Das Schweigen war nicht leer – es war dicht, wie Moos nach Sommerregen. Der Tee wurde kalt. Doch keiner von beiden rührte sich. Aber irgendwann – als der erste Stern über der Weide flackerte – hob Mummrich seine Grubenlampe an. Und Faulmann stand auf, streckte sich langsam, warf einen letzten Blick in die Richtung, in der der Dachs verschwunden war – und murmelte:
„Es wird Zeit, Mummrich. Es wird Zeit…“
Mummrich sagte nichts. Aber er nickte.
Captain Faulmanns Wupper-Worte: Von Rath bis zum Fluss – und ein Gedicht aus dem Nichts

Manchmal ist es nur die schlichte Fahrt von A nach B – ein leises Innehalten, ein Moment, in dem die Seele zu singen beginnt. Heute war so ein Tag.
Die Fahrt: Nichts Spektakuläres – alles im Fluss
Samstag, 26. Juli 2025, früh rief mich mein treues Rad und ich ließ Rath hinter mir. Die Wege waren vertraut, der Wind sanft. Keine dramatischen Steigungen, keine versteckten Industriedenkmäler, die meine Aufmerksamkeit forderten. Eine Fahrt wie so viele – und doch nicht. Die Welt zog vorbei: ein grüner Schleier aus Bäumen, hier und da ein Haus, das leise Summen meiner Reifen auf dem Asphalt. Mein Blick glitt über Felder, durch kleine Waldstücke, die mir Schatten spendeten. Es war diese Art von unspektakulärer Schönheit, die sich erst auf den zweiten Blick zeigt – wenn man bereit ist, einfach nur zu sein.
Die Wupper singt leise
Und dann, kurz bevor ich die Wupper erreichte, geschah es. Ich fuhr einen Hang hinab, und vor mir öffnete sich das Tal. Der Fluss lag ruhig da, glitzerte in der Sonne – ein Band aus Silber, tief eingegraben in die Landschaft. Es war still, fast andächtig. Und doch war alles in Bewegung. Die Blätter raschelten im Wind, das Wasser floss in seinem ewigen Rhythmus, und auch ich war Teil davon – in Fahrt, in Fluss, in Zeit. Panta rhei, dachte ich – alles fließt. In diesem Augenblick, als ich das sanfte Rauschen des Flusses hörte und die warme Luft auf meiner Haut spürte, kam es einfach über mich. Kein großes, komplexes Werk – nur ein leiser Reim, der sich wie von selbst formte. Wie ein Lied, das die Wupper selbst zu singen schien
Mein Herz ist leer.
Nicht aus Mangel – ach, und nicht aus Schmerz.
Es ist nur leer, wie ein Krug nach langer Reise,
bereit, sich neu zu füllen – still und leise –
mit Sonnenlicht und frischer Luft,
dem Duft von Wiesen, den der Wind mir ruft.
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Faulmanns Fazit
„πάντα ῥεῖ – alles fließt.“
– Heraklit
Und das ist alles, was es über diese Fahrt zu sagen gibt.Und vielleicht, wenn man’s genau nimmt, auch alles, was Captain Faulmann je sagen wollte.Keine Sensationen. Kein Drama.Nur die stille Freude am Dasein,die Entdeckung eines kleinen Gedichts im Vorübergehen,und das Gefühl, dass manchmal ein Fluss, ein Fahrrad und ein offenes Herz genügen,um der Welt zu begegnen – oder sich selbst.
— Captain Faulmann
Captain Faulmanns Westerwald Runde Von Ungeplanten Starts Stillen Momenten
Captain Faulmanns Westerwald-Runde – Von ungeplanten Starts, stillen Momenten und unerwarteten Wegen
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Captain Faulmann, der Freund der entschleunigten Fortbewegung, hatte sich da etwas Feines vorgenommen: Eine Radtour durch den Westerwald, die eigentlich in Au an der Sieg starten sollte, dann über Asbach durchs Hanftal führen und gemütlich heimwärts nach Rath gehen sollte. Doch wie das Leben so spielt – kam alles ganz anders.
Prolog: Wenn die S-Bahn streikt und das Schicksal winkt
Der Tag begann, wie es sich für ein echtes Faulmann-Abenteuer gehört: mit Bahn-Dramen. Am Flughafen Köln/Bonn stand ich, Gleis 3 – bereit, die S19 zu besteigen. Doch sie blieb schlicht und ergreifend erst mal stehen. Gut, dass ich einen Kaffee am Rad habe – man weiß ja nie, ob die Bahn oder das Koffein zuerst kommt. Die Laune: erstaunlich gut.
Da die S-Bahn nicht weiter als bis Siegburg wollte, war schnell ein spontaner Entschluss gefasst: Dann eben andersherum! Von Siegburg aus radeln wir einfach in die entgegengesetzte Richtung. Planänderungen sind schließlich das Salz in der Suppe des Lebens, oder?
Etappe 1: Von Siegburg in die Siegaue – Ein Start ins Grüne 🏞️
Gesagt, getan! Kaum war ich vom Bahnsteig in Siegburg gerollt, fand ich mich unvermittelt in der Siegaue wieder. Was für ein Kontrast zum gestrandeten Bahnverkehr! Die frische Morgenluft, das satte Grün der Auen – hier konnte man die Seele baumeln lassen. Ein perfekter, wenn auch ungeplanter, Start in den Tag.
Ein ernster Moment an den Gleisen
Doch die Idylle wurde jäh von einer ernsteren Realität eingeholt. Als ich mich Hennef näherte, wurde schnell klar, warum die S-Bahn nicht weiterfuhr: Ein tragischer Unfall an einem Bahnübergang. Der Ärger über die ausgefallene Bahn war mit einem Mal verschwunden. Plötzlich bekamen die kleinen Unannehmlichkeiten des Reisens eine ganz andere, fast lächerliche Dimension. Ich unterhielt mich kurz mit einer älteren Dame, die ebenfalls am Übergang wartete. Wir sprachen über die Tragik des Geschehens, und in diesem kurzen Austausch spürte ich die Schwere des Moments.
Sie sagte leise: „Man ärgert sich immer – bis man merkt, was wirklich zählt.“ Ich nickte. Mehr war nicht zu sagen.
Der Captain schämte sich in diesem Augenblick ein wenig für sein anfängliches Bahn-Shaming – angesichts der tragischen Todesfälle wirkte das plötzlich kleinlich und fehl am Platz. Ein Moment der Stille, des Innehaltens – das Leben zeigt einem manchmal auf schmerzliche Weise, worauf es wirklich ankommt.
Etappe 2: Durchs Hanftal nach Asbach – Ein Kleinod der Ruhe und historischer Bedeutung 🚴♂️
Nach diesem Moment der Besinnung ging es weiter, hinein ins malerische Hanftal. Entlang des plätschernden Hanfbachs führte mich der Weg. Die Ruhe hier war wohltuend, die Landschaft sanft und einladend. Ein echtes Kleinod, das zum Träumen einlädt. Und dann, wie aus dem Nichts, tauchte es auf: Schloss Neuglück. Ein historischer Anblick, der Geschichten vergangener Zeiten zu erzählen scheint. Ich verweilte einen Augenblick, stellte mir das Leben auf so einem Schloss vor – wahrscheinlich ohne streikende S-Bahnen.
Und ja, der Name sorgt heute auch mal für schmunzelnde Blicke – doch hier wächst vor allem Ruhe, keine Rauchschwaden.
Interessanterweise führt der Name „Hanftal“ selbst tief in die Agrargeschichte der Region. Er ist ein direktes Zeugnis der einst weit verbreiteten Kultivierung von Hanf, einer der ältesten Kulturpflanzen der Menschheit, die seit Jahrtausenden geschätzt wird. Tatsächlich gibt es in Hennef (Sieg) einen Ortsteil namens „Hanf“, der im „Hanfbachtal“ liegt, und die Bahnlinie der Hanftalbahn führte einst von Hennef nach Asbach. Die Existenz der „Hanfmühle“ in diesem Tal ist ein direkter Beleg für die lokale Verarbeitung von Hanf, was die etymologische Verbindung zum einstigen Anbau dieser vielseitigen Pflanze unterstreicht. Ein faszinierendes linguistisches Relikt, das uns heute noch an die tiefe Verankerung landwirtschaftlicher Praktiken in der geografischen Nomenklatur erinnert.
Von hier aus setzte ich meine Fahrt in Richtung Asbach fort. Der Weg, der sich sanft bergauf schlängelte, führte mich tiefer in die charakteristische Hügellandschaft des Westerwaldes. Die GPS-Daten zeigten einen kontinuierlichen Anstieg der Höhe, der jedoch stets mit malerischen Ausblicken belohnt wurde. Es duftete nach feuchtem Waldboden und frischem Grün – Balsam für die Radlerseele.
Etappe 3: Zeitreise in Asbach – Der Museums-Bahnhof ruft 🚂
Kurz vor dem Eintauchen in die tieferen Hügel des Westerwaldes wartete noch ein echtes Highlight auf den Captain: der Museums-Bahnhof in Asbach. Ich liebe solche Orte, wo die Zeit stillzustehen scheint und man einen Hauch vergangener Epochen spüren kann. Ein kurzer Abstecher führte mich direkt zu den historischen Gleisen und dem alten Bahnhofsgebäude.
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Dieser Museums-Bahnhof bewahrt und belebt die Geschichte der Hanftalbahn. Die Hanftalbahn selbst war eine 22 Kilometer lange Eisenbahnstrecke, die Hennef mit Asbach verband und 1892 ihren Betrieb aufnahm. Ihre herausragende Bedeutung ergab sich aus ihrer entscheidenden Rolle bei der Anbindung großer Steinbrüche in Eudenberg und Bennau sowie wichtiger Industriebetriebe, insbesondere der Bleihütte Luise in Krautscheid. Sie war einst eine entscheidende Lebensader für die regionale Industrie um Hennef und Asbach. Heute ist sie ein wichtiges Zeugnis dieser industriellen Vergangenheit, und ihre Geschichte wird durch das RSE Museum Asbach lebendig gehalten. Das Museum wurde im Jahr 2000 von Wolfgang Clößner gegründet und hat sich seither zu einer umfassenden Dokumentation der Geschichte der alten Rhein-Sieg Eisenbahn entwickelt, einschließlich der Hanftalbahn.
An diesem Tag war gerade Saisoneröffnung, doch glücklicherweise war noch nicht viel los. Das bescherte mir kurzerhand eine kostenlose private Führung durch einen sehr freundlichen und wissenden Bahnenthusiasten über das gesamte Gelände. Ein wahrer Glücksfall für einen Faulmann, der immer nach den besonderen Momenten sucht! Man konnte fast den Dampf riechen – und hörte das leise Zischen vergangener Tage in der Nase, als hätte die Zeit nur kurz angehalten, um mir zuzuzwinkern. Es ist faszinierend, wie viel Geschichte in solchen scheinbar vergessenen Orten steckt. Ein würdiger Zwischenstopp, um die Seele baumeln zu lassen und sich vorzustellen, wie hier einst Reisende ein- und ausstiegen – vielleicht mit ähnlichen Plänen wie ich, nur ohne S-Bahn-Chaos. Von diesem Besuch habe ich natürlich auch einige Fotos der Lokomotiven mitgebracht – imposante Stahlkolosse, die von einer vergangenen Ära erzählen sowie ein paar extra Infos .
Etappe 4: Der Westerwald – Höhenmeter und weite Ausblicke 🌳
Nach dem Besuch des Museums-Bahnhofs begann der eigentliche Abschnitt, der dem Westerwald seinen Namen gibt. Die Route führte mich nun über die typischen Hügel und durch dichte Wälder, die immer wieder den Blick auf weite Täler freigaben. Meine Komoot-Aufzeichnung zeigt es deutlich: Es ging stetig auf und ab, mit einigen anspruchsvollen Steigungen, die die Waden zum Brennen brachten, aber auch mit wunderbaren Abfahrten, auf denen der Wind um die Nase pfiff. Es ist genau diese Mischung aus körperlicher Herausforderung und landschaftlicher Schönheit, die den Westerwald so reizvoll macht. Ich passierte dabei immer wieder kleine, idyllische Ortschaften, deren Charme aber nachhaltig beeindruckte. Die Luft wurde immer klarer, je höher ich kam, und das Gefühl der Weite war einfach fantastisch.
Etappe 5: Birnbach – Ein Blick in die Geschichte der evangelischen Kirche ⛪
Auf meiner weiteren Tour durch den Westerwald führte mich der Weg auch nach Birnbach. Hier, inmitten der sanften Landschaft, stieß ich auf die evangelische Kirche.
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Ein Bauwerk, das mit seiner schlichten Schönheit und seiner langen Geschichte beeindruckt. Die Saalkirche wurde um 1700 erbaut, wobei Teile des spätromanischen Westturms aus dem 13. Jahrhundert stammen. Dieser Turm, der älteste Teil der Kirche, zeugt von einer noch früheren Besiedlung und religiösen Bedeutung des Ortes. Die Emporen im Inneren stammen ebenfalls aus der Bauzeit um 1700 und sind ein schönes Beispiel für die damalige Gestaltung von Sakralbauten.
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Glücklicherweise übte gerade der Organist für den Gottesdienst am Sonntag. Sehr leise habe ich mich in eine der Kirchenbänke gesetzt und dem feierlichen Spiel gelauscht.
Als ich die Kirche wieder verließ, sprach mich eine ältere Dame lebhaft auf meine Drohne an. Sie interessierte sich brennend für die Technik und die Möglichkeiten, die sich damit eröffnen. Solche spontanen Begegnungen, bei denen sich Tradition und Moderne auf charmante Weise treffen, machen das Reisen für Captain Faulmann immer wieder besonders. Von der Kirche habe ich auch einige Fotos des Portalmosaiks gemacht.
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Etappe 6: Das Finale – Ankunft in Au an der Sieg 🏁
Die letzten Kilometer führten mich dann schnurstracks nach Au an der Sieg, meinem eigentlich geplanten Startpunkt, der nun zum unerwarteten Ende meiner Tour wurde. Der Kreis schloss sich auf eine unverhoffte, aber doch stimmige Weise. Der Weg war nun vertrauter, die Landschaften verrieten bereits die Nähe zur Sieg. Die letzten Höhenmeter wurden genüsslich gerollt, und das Ziel erreichte ich mit einem angenehmen Gefühl der Erschöpfung und einer großen Portion Zufriedenheit. Ein perfekter Abschluss für eine Tour, die anders begann als geplant, aber gerade deshalb so denkwürdig wurde. Das Gefühl, mit eigener Kraft diese Strecke bewältigt zu haben, erfüllt mich stets mit einer stillen Freude.
Was Captain Faulmann sonst noch auffiel 🧭
Faulmanns Fazit 🧢
Ein Tag voller unerwarteter Wendungen, von einem holprigen Start bis zu den stillen, lehrreichen Momenten entlang der Gleise und der friedlichen Schönheit des Hanftals – diese Radtour hatte wirklich alles, was mein Herz höherschlagen lässt. Es war ein Tag, der bewiesen hat, dass die größten Abenteuer oft dort beginnen, wo die Pläne enden. Manchmal muss man einfach den Kompass drehen und das Ungeplante genießen.
Und morgen? Da wird erstmal die Couch zum Sattel.
— Captain Faulmann